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Wissen · KI im Betrieb

KI-Tools und Kundendaten: Was Sie vorher klären sollten

2 Meldungenca. 3 Min. LesezeitWissen · mit Quellen

In einer Minute im Bild

  • Wer Kundendaten in ein KI-Werkzeug gibt, lässt sie meist von einem Dienstleister verarbeiten.
  • Dafür braucht es in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
  • Viele Business-Tarife bieten diesen Vertrag an, kostenlose Privat-Konten meist nicht.
Art. 28 DSGVO in einem Satz
Bild: flowsulting (KI-generiert)
Meldung 1

Art. 28 DSGVO in einem Satz

Verarbeitet ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag, der Zweck, Umfang und Schutzmaßnahmen regelt.

Florians EinordnungFür KI-Werkzeuge heißt das: Bevor Kundendaten hineingehen, prüfen, ob der Anbieter einen solchen Vertrag anbietet und wo die Daten verarbeitet werden. Keine Rechtsberatung.
Für Ihren Alltag Legen Sie eine Liste an: welches Werkzeug, welche Daten, Vertrag ja oder nein.
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Daneben gelten die allgemeinen Pflichten, etwa die Information der Betroffenen. Im Zweifel hilft der Datenschutzbeauftragte oder eine Rechtsberatung.

Quelle: dsgvo-gesetz.de: Art. 28 DSGVO

Die einfache Regel für den Alltag
Bild: flowsulting (KI-generiert)
Meldung 2

Die einfache Regel für den Alltag

Keine Namen, Adressen oder Gesundheitsdaten in kostenlose Privat-Konten. Für alles mit Kundendaten nur freigegebene Werkzeuge mit Vertrag.

Florians EinordnungEine klare Regel schützt mehr als ein langes Dokument, das niemand liest.
Für Ihren Alltag Schreiben Sie die Regel auf eine Seite und hängen Sie sie ins Büro.
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Wie so eine Regel aussehen kann, zeigt unsere Ausgabe zur KI-Schulungspflicht.

Quelle: flowsulting: KI-Schulungspflicht

Prompt des Tages

Werkzeug-Liste für den Datenschutz

Erstellen Sie eine Tabelle für unseren Betrieb mit den Spalten: KI-Werkzeug, Konto-Art (privat/Business), welche Daten hineingehen, Vertrag zur Auftragsverarbeitung vorhanden, Serverstandort, Verantwortlicher. Unsere Werkzeuge: [Liste]. Kennzeichnen Sie offene Punkte und erfinden Sie keine Angaben zu Anbietern.

Der erste Schritt zu einer sauberen KI-Nutzung im Betrieb.

Deep Dive

Erst klären, dann nutzen

KI-Werkzeuge sparen Zeit, aber Kundendaten gehören nicht in jedes Konto. Mit einer kurzen Liste und einer klaren Regel wissen alle im Betrieb, was erlaubt ist.

Das ist weniger Aufwand, als es klingt, und schützt vor teuren Fehlern.

Kundendaten nur dorthin, wo ein Vertrag dahintersteht.

Für Ihren Betrieb

Welcher Ablauf lohnt sich bei Ihnen zuerst?

Mit dem kostenlosen KI-Prozess-Check sehen Sie in 15 Minuten, wo in Ihrem Betrieb die meiste Zeit liegen bleibt. Oder wir sehen es uns in 30 Minuten gemeinsam an, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch.

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